31. August 2011

Wann ist eine Prepaid Kreditkarte kostenlos?

Es gibt kaum ein Angebot für Kreditkarten, das nicht als günstig angepriesen wird. Ob sich die Konditionen bei näherer Betrachtung wirklich so günstig darstellen, zeigt sich nur durch einen gründlichen Vergleich mit anderen Anbietern. Es wird dabei herauskommen, dass eine Prepaid Kreditkarte kostenlos angeboten wird und auch einer intensiveren Prüfung in Bezug auf ihre kostengünstigen Konditionen Stand halten kann, während andere Angebote beim Prepaid Kreditkartenvergleich weniger gut abschneiden werden.

 

Nicht jede Kreditkarte ist kostenlos, die als solche angepriesen wird. Oft genug gibt es bei solchen Angeboten versteckte Kosten, die auf den ersten Blick nicht erkennbar sind. Der Konsument wird von der Ankündigung überrascht, dass offensichtlich keinerlei Gebühren anfallen und glaubt, die günstigste Kreditkarte gefunden zu haben. Erst bei einem Vergleich mit anderen Anbietern wird klar, dass es noch günstiger und tatsächlich kostenlos geht. Wird beispielsweise eine bestimmte Prepaid Kreditkarte kostenlos angeboten, so ist sie erst dann als interessant einzustufen, wenn sie ihren Besitzern tatsächlich keine zusätzlichen Kosten verursachen. Zu achten ist dabei nicht nur auf die Jahresgebühr, sondern auch auf alle sonstigen Kosten und Gebühren, die im Zusammenhang mit der Nutzung der Karte anfallen können.

 

Konsumenten haben das gute Recht, sich die günstigste Prepaid Kreditkarte auszusuchen. Es gibt wirklich keinen Grund, für eine Dienstleistung mehr zu bezahlen, als nötig ist. Wie ein online Vergleich zeigt, gibt es schließlich tatsächlich Angebote für gebührenlose Karten. Als Konsument fragt man sich, warum es nicht ohnehin selbstverständlich ist, dass eine Prepaid Kreditkarte kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Aber der Kunde hat schließlich das letzte Wort, denn er kann frei wählen, bei welchem Anbieter er seine Prepaid Kreditkarte bestellt.

22. August 2011

Freistellungsauftrag auch für das Tagesgeldkonto

Die Freude über das wachsende Guthaben auf dem Tagesgeldkonto soll und darf nicht davon ablenken, an einen Freistellungsauftrag zu denken. Damit wird die kontoführende Bank veranlasst, bei der Abführung der Abgeltungssteuer bestimmte Freibeträge zu berücksichtigen. Wird kein Freistellungsauftrag erteilt, führt das zu einer Versteuerung der gesamten Zinserträge auf dem Tagesgeldkonto, auch wenn die eigentlich freien Pauschbeträge nicht erreicht werden.

 

Alleinstehende verfügen über einen Pauschalbetrag von 801 Euro, Verheiratete brauchen Zinserträge nicht zu versteuern, sofern sie pauschal 1602 Euro im Jahr nicht übersteigen. Werden Zinsen über diese Freibeträge hinaus bezogen, so müssen sie mit der Abgeltungssteuer belegt werden. Der allgemein gültige Prozentsatz der Abgeltungssteuer liegt bei 25 %. Es ist äußerst wichtig, die Beachtung der Freibeträge mit einem Freistellungsauftrag sicherzustellen und damit das vorhandene Vermögen zu schützen, denn die Banken führen die Zinsertragssteuer automatisch ab. Liegt kein Freistellungsauftrag vor, wird automatisch der volle Betrag der erhaltenen Zinsen mit einer Steuer von 25 % belegt.

 

Ein Paar kann seinen Freibetrag entweder gemeinsam nutzen oder auch auf zwei einzelne Freistellungen aufteilen. Hat jemand nicht nur auf dem Tagesgeldkonto Zinserträge, sondern auch durch andere Anlagearten, muss bei jeder Bank ein entsprechender Freistellungsauftrag gestellt werden. Als Kontoinhaber erhält man eine Steuer-ID-Nummer, die dazu führt, dass die Meldungen der unterschiedlichen Banken beim Finanzamt zusammengefasst werden können. Damit wird eine Summierung aller erhaltenen Zinsen und einer damit verbundenen Beachtung der Freibeträge sichergestellt. Wurde also bereits ein solcher Antrag bei einer anderen Bank hinterlegt, muss ein weiterer Freistellungsantrag veranlasst werden, wenn ein Tagesgeldkonto bei einer weiteren Bank eröffnet wird.

14. August 2011

Die Visakarte – für bargeldlose Zahlungen

In unserer heutigen Zeit verlagert sich das Bezahlen von Rechnungen, von Waren und Dienstleistungen, immer mehr auf die Kreditkarte. Bargeldlos ist einfach in – und es ist verdammt praktisch! Man muss kein Geld in großen Mengen mehr mit sich herumschleppen, was vor allem im Ausland sehr von Vorteil ist. Zum einen, weil Bargeld immer ein Unsicherheitsfaktor ist, wenn es verloren oder gestohlen wird, ersetzt einen das kein Mensch, zum anderen aber auch, weil man kein Geld mehr wechseln muss. Achten sollte man allerdings darauf, dass man am besten darauf verzichtet, Geld im Ausland per Kreditkarte vom Konto abzuheben, denn das kostet bei den meisten Anbietern Auslandsentgelt. Das kann man sich sparen!

 

Natürlich kann man das schon im Vorfeld checken, wenn man einen Vergleich durchführt. So findet man mit Sicherheit Banken, die das Auslandsentgelt gering halten oder gar keines verlangen. Auf der anderen Seite ist das nicht unbedingt der wichtigste Faktor, vor allem dann nicht, wenn man kaum im Ausland zugegen ist. Wichtiger ist es da schon, welche Kreditkarte man wählt, um auch weltweit bargeldlos zahlen zu können. Die Visakarte ist eine solche Karte, die nahezu überall Akzeptanz findet. Achten Sie aber auch darauf, wie viel die Bank für eine Kreditkarte verlangt. Es gibt Anbieter, die gar keine Gebühr verlangen, andere, die im ersten Jahr die Karte kostenlos herausgeben und danach zulangen, und wieder andere, die ab dem ersten Jahr Gebühren verlangen. Auch wichtig: Die Höhe der Bargeldgebühr, die Sollzinsen, die Habenzinsen, die Kosten für eine Partnerkarte, für eine Ersatzkarte und noch so einiges mehr, was bei einem Vergleich einfach überprüft werden kann.