Mmmhh, lecker!
Zu einem leckeren Essen können wir nur schwer nein sagen. Wir müssen es uns aber nicht mehr selbst jagen, wie das vor langer Zeit mal der Fall war, wir bekommen es im Supermarkt und können es uns kaufen und genießen. Doch Tiere und auch Pflanzen jagen ihre Beute noch immer, um überleben zu können. Pflanzen auch? Wie soll das bitteschön gehen? Ganz einfach! Wenn es sich um fleischfressende Pflanzen handelt, dann hat Mutter Natur diesen Exemplaren verschiedene Fangmethoden zur Verfügung gestellt. Die bekannteste ist wohl die Klappfalle, zu der die Venusfliegenfalle gehört. Sie strömt einen für Fliegen unwiderstehlichen Duft aus. Die Fliege wird davon angezogen und lässt sich nieder. Das war das Todesurteil, denn schon schnappt die Falle zu. Auch bekannt sind die Klebefallen, wozu der Sonnentau gehört. Auch hier wird die Fliege durch Süßstoffe angezogen und bleibt am Klebstoff hängen, den die Pflanze aussondert. Die Fliege verheddert sich immer weiter, bis sie sich nicht mehr rühren kann. Und schon beginnt der Verdauungsprozess. Dann gibt es noch die Saugfallen, die Fallgrubenfallen und die Reusenfallen. Alles Fallen, die für die Fliegen nicht angenehm sind. Die Pflanze aber ernährt sich davon. Vielleicht hat man ja Lust, sich so eine Pflanze auch mal nach Hause zu holen. Im Onlineshop für Carnivor-Plants kann man eine Vielzahl dieser außergewöhnlichen Pflanzen ordern. Keine Angst, sie sind nicht bissig – nicht dass man Horrorvorstellungen bekommt. Auch brauchen die Fleischfresser keine besondere Pflege. Stets feucht halten, nicht düngen und viel Sonne, dann sind sie schon glücklich und gehen auf leckeren Fliegenfang.
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