Rosewein – ein besonderes Geschmackserlebnis
Der Rosewein gewinnt Marktanteile
In den vergangenen Jahren erfreut sich der Rosewein, der Rose-Prosecco, Rose-Champagner oder Rose-Sekt steigender Beliebtheit. Beim Blick ins Sekt-Regal beim Einkauf wird deutlich, jeder Produzent von weinhaltigen Getränken rüstet in puncto Rose nach. Der Rosewein verbindet die geschmacklichen Vor-und Nachteile der roten und weißen Wein-Sorten, meinen viele Liebhaber des Rosewein´s. Rosewein sollte möglichst jung getrunken werden, eine langere Lagerung des Rosewein´s ist nicht besonders ratsam, da er sonst ungenießbar wird.
Das Herstellungsverfahren von Rosewein
Das gemeine Volk meint oft, dass Rosewein durch das zusammengießen von Weißwein und Rotwein entsteht. Dieser Verschnitt von rotem und weißem Wein ist nicht zulässig, lediglich in Drittländern ,die diesen Rosewein trotzdem in die EU einführen durften. Die EU Kommission zog im April einen Gesetzesvorschlag zurück der vorsah, dass für die Herstellung von Rosewein der verschnitt von rotem und weißem Wein zulässig sein sollte. Viele Weinbauern protestierten dagegen, das sie diesen Entschluss mit Qualitätseinbußen für ihren Rosewein verbunden sahen.
Üblicherweise besteht Rosewein jedoch auch aus roten oder blauen Trauben wie der Rotwein. Das Herstellungsverfahren gleicht jedoch dem des Weißweins. Eine bekanntes Verfahren für die Herstellung für den Rosewein ist die Saignée-Methode. Der Rosewein wird gewonnen, indem nach ein bis zwei Tagen 10 – 15% des Mostes ohne Pressung abgezogen werden, der verbleibende Most wird zu Rotwein vergoren. Die leichte Färbung des Rosewein´s entsteht durch die kurze Kontaktzeit der Maische mit der dunklen Traubenhaut. Je nach Länge der Kontaktzeit fällt die Färbung des Rosewein´s unterschiedlich stark aus. Das Farbspektrum des Rosewein´s reicht von lachs bis kirschfarbend.
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