Aufbringen von Schutzfolien
Es gibt viele Möglichkeiten, seinen Wagen individuell zu gestalten. Hierzu gehören auch Halterungen für Kennzeichen mit individuellen Schriftzügen, wie es bei jedem Autohaus gemacht wird bis hin zu Aufklebern in verschiedensten Mustern, mit denen man seinen Wagen innen und außen bekleben kann.
Diese Aufkleber, die auch Vinyls genannt werden, bestehen aus einer dünnen, äußerst widerstandsfähigen Folie. Man schneidet aus ihr meistens Muster, kleinere und größere Schriftzüge und komplette Karosserieaufkleber, allerdings kann man sie auch als Ersatzlackierung verwenden, denn sie werden in fast jeder Farbe hergestellt. Die Verarbeitung von kleineren und mittleren Aufklebern wie zum Beispiel Displayschutzfolien bei kleinen Geräten im Auto oder auch Blickschutzfilter für die Fenster ist auch für den Laien relativ einfach. Vor dem Kleben sollte man die entsprechenden Stellen mit Alkohol oder Aceton reinigen. Man sollte darauf achten, dass keinerlei Klebereste oder Schmutz auf der Stelle mehr zu finden ist. Danach folgt das Aufbringen der Folien: man entfernt das Trägerpapier, feuchtet die Folie und die Fläche am Wagen oder Display (nur sehr wenig) leicht mit Spülwasser an und legt die Schutzfolie vorsichtig auf. Dabei sollte man darauf achten, dass keine Luftblasen zwischen Folie und Scheibe sind. Das Wasser ist als Korrekturmöglichkeit gedacht, damit man im Falle eines falschen Aufbringens die Position der Schutzfolie immer noch verändern kann. Stimmt die Position und Lage auf dem Material, nimmt man einen Glasabzieher, und streicht sanft das Wasser unter dem Aufkleber heraus. Nachdem das Ganze ein wenig angetrocknet ist, zieht man vorsichtig das Tape ab. Man lässt den Rest noch weiter trocken, damit der Aufkleber auch wirklich straff auf dem Material hält.