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14. August 2010

Dänisch Übersetzer – Diplomierte Übersetzer liefern Qualität

Mittlerweile können im Internet Übersetzungen sehr schnell bewerkstelligt werden. Hierfür findet man zahlreiche Seiten, die als Online-Wörterbuch verwendbar sind, aber auch ganze Texte übersetzen. Während einzelne Wörter zuverlässig und sicher übersetzbar sind, liefern längere Textpassagen sehr hohe Fehlerquoten. Hier sollte man auf ausgebildete Übersetzer vertrauen, so auch auf Dänisch Übersetzer.

Das Problem, welches eine Computerprogramm-gesteuerte Übersetzung beinhaltet, ist Folgendes: Diese kann Wörter nur eins zu eins übersetzen, ohne inhaltliche Zusammenhänge zu berücksichtigen. Auch Satzstellung, Satzstruktur und Grammatik wird dabei meist größtenteils vernachlässigt. Man erhält so eine Übersetzung aus dem Dänischen ins Deutsche, die häufig weder Sinn ergibt, noch inhaltlich Zusammenhänge liefert.

Im Gegensatz dazu liefert eine Bearbeitung durch einen professionellen Dänisch Übersetzer, der einen diplomierten Bildungsabschluss als Übersetzer oder Dolmetscher vorweisen kann, zuverlässige und fehlerfreie Arbeiten. Sollte dieser zusätzlich Dänisch als Muttersprache sprechen, sind die Voraussetzungen für eine zügige und hervorragende Übersetzung, auch von schwierigen Inhalten, bestmöglich gegeben.

Ein professioneller Anbieter für Dänisch Übersetzer kann auch ein hervorragendes Preisleistungsverhältnis anbieten; jedoch sind diese keinesfalls mit anderen Angeboten, die weit geringer ausfallen, zu vergleichen. Wer einem Dienst, der extrem niedrige Preise und schnelle Bearbeitungszeiten ermöglicht, den Vorzug gibt, darf sich über fehlerhafte Arbeiten und mindere Qualität nicht wundern. Häufig wurde hier die Übersetzung von einem der bereits oben beschriebenen Computerprogramm erledigt.

Wer Sicherheit, Qualität und Zuverlässigkeit sucht, muss seine Aufträge diplomierten und hervorragend ausgebildeten Dänisch Übersetzern überlassen. Diese können auch komplizierteste Inhalte, wie etwa juristische oder technische Dokumente übersetzen. Ein beeidigter Urkundenübersetzer kann auch Urkunden aller Art samt Beglaubigungen betreuen. Hierfür sollte man sich Referenzangaben ganz genau ansehen, diese liefern in der Regel die nötigen Auskünfte; über Qualität, Ausbildungsgrad und Angebotsbreite.

Ein Dänisch Übersetzer muss, um eine hohe Qualität gewährleisten zu können, eine universitäre Ausbildung abgeschlossen haben. Zusätzliche Qualifikationen für Urkunden und Beglaubigungen, fach- und themenspezifische Erfahrungswerte und Dänisch als Muttersprache sind ebenfalls positiv zu bewerten.

06. Februar 2010

Schreiben macht großen Spaß

Die amerikanischen Schüler machen es uns vor. Die Jahrbücher werden dort von den Schülern für die Schüler verfasst. Texter gesucht ist da zu einer bestimmten Zeit das meist gelesene Inserat. Das ist auch vollkommen verständlich. Denn richtig gute Texter sind selten geworden. In der Regel findet man Texter, die den Beruf eher zum Zweck und nicht aus Berufung ausüben. Das merkt man leider auch an der Qualität der Texte. Meist sind sie ohne Herz und einfach nur geschrieben. Ein richtig guter Texter verleiht seinem Text eine Seele. Man kann sie erfassen. Selbst wenn es sich nur um einen Text über die Poker Regeln handelt. Auch dort kann man die Handschrift eines Texters erkennen, wenn man zwischen den Zeilen lesen kann. Das ist jedoch nicht erforderlich. Denn die meisten Aufträge eines Texters im Internet beschränken sich wohl eher auf die zweckmäßigen Texte. Gebrauchsanleitungen, Pressemitteilungen oder kurze Beschreibungen einer Ware oder Dienstleistung. Nicht gerade die Erfüllung. Hat man sich aber einen gewissen Rang erarbeitet, dann kann man es sich schon erlauben, zu selektieren. Man muss dann nicht mehr alles schreiben. Die Kunden haben ihre eigene Vorstellungen, der Texter eben seine. Und irgendwo in der Mitte muss man sich treffen. Anders geht es nicht. Aber wer weiß schon, ob er nun zum Texter berufen ist oder nicht? Wenn einem das Schreiben an sich schon Spaß bringt, man gut mit Worten umgehen kann und sich zudem gut in Grammatik und Rechtschreibung auskennt, dann spricht nichts dagegen. Warum also nicht einfach mal ein paar Texte schreiben und sehen, was passiert.

31. Juli 2009

Werbetexte für Landingpages und Produktbeschreibungen für den Online Erfolg

Werbung hat selten lange Zeit den potenziellen Kunden zu erreichen. Dies ist im so genannten realen Leben so und in der Onlinewelt nicht anders. Nimmt man zum Beispiel einen Flyer, dann entscheidet sich innerhalb von wenigen Sekunden, ob der Kunde ihn liest oder direkt zur Seite legt. Auch in Zeitungsinseraten oder anderen Werbemaßnahmen ist die erste, sehr kurze Zeit entscheidend für den Erfolg der Werbung.

Genauso verhält es sich im Internet auch. Sei es ein Textlink, ein Werbebanner, eine Landingpage, eine Werbemail, der Zeitraum den potenziellen Kunden zu gewinnen bewegt sich nur innerhalb ein paar weniger Sekunden. So kann man sich auch vorstellen, wie enorm wichtig es ist, den treffenden Slogan zu finden oder eine passende Aussage, welche den Leser direkt anspricht und verleitet zu klicken. Denn online geht es meist um den nächsten Klick, genau der Klick den Leser auf ein Produkt zu bringen und ihn dann zu überzeugen dieses auch zu kaufen. Eine Maßnahme sind zum Beispiel Landingpages. Sie dienen ausschließlich dem Zweck den Leser mittels eines weiteren Klicks auf eine ganz bestimmte Seite zu leiten.

Die Werbetexte für Landingpages müssen also nicht nur kurz und knackig sein, sie müssen den Leser innerhalb kürzester Zeit ansprechen und ihn dazu bringen den gewünschten Link anzuklicken. In der Regel wird auf einer guten Landingpage nur ein einziger Link gesetzt. Der Leser soll nicht mit weiteren Links verwirrt werden, sondern eben genau jenen einzigen Link anklicken. Idealerweise ist die Landingpage auf den ersten Suchergebnisseiten von Google zu erreichen und verfügt über eine aussagekräftige und saubere Domain.

Ähnlich konkret verhalten sich auch Produktbeschreibungen. Hier möchte der Kunde zwar entsprechend informiert werden, jedoch keine Romane lesen müssen und erst in den letzten Zeilen erfahren warum er genau dieses Produkt erwerben soll. Hier muss die Mischung zwischen Kürze und dennoch ausreichend Infos genau stimmen.

01. Juli 2009

Das T-Shirt als Werbeträger

Das T-Shirt wird heutzutage  immer öfter als Werbemittel eingesetzt. Den Vorreiter hierzu war bereits im Jahre 1948 der US-Präsidentschaftskandidat Thomas Dewey. Er lies für seinen Wahlkampf zur Präsidentenwahl 1948 T-Shirts mit dem Wahlslogan „Do it with Dewey“ beducken, was auf deutsch so viel bedeutet wie, „mach es mit Dewey“. Heutzutage wäre an keine Werbekampagne mehr ohne entsprechende Promotion-T-Shirts zu denken. Durch die günstige Produktion unter 1,50 EUR pro Stück ist das T-Shirt ein preisgünstiger Werbeträger, der nachhaltig für ein Label oder ein Produkt wirbt. Selbst Jahre nach einer durchgeführten Werbeaktion ziehen Menschen das meist geschenkte T-Shirt noch an und werben auf diesem Weg.  Sehr oft werden bei Veranstaltungen und Konzerten als Vorverkaufszugabe gratis T-Shirts verschenkt, die die Popularität der Veranstaltung weiter nach vorne bringen sollen. Auch Tour-T-Shirts von diversen Bands kommen immer mehr in Mode.

Ein weitere Art der textilen Werbung ist Sponsoring auf T-Shirts, Hemden oder Trikots. Es gibt keine Fußballmannschaft die keinen Sponsor auf dem Trikot gedruckt hat, oder kein Sportler tritt in einer Fernsehsendung auf ohne Werbung auf seinen Textilien zu tragen. Meistens werden bei Interviews an den Hemdenkrägen kleine Firmenlogos angebracht. Unternehmen erstellen nicht nur Ihre eigenen Werbeshirts. Sie kaufen auch Werbefläche auf bekannten Textilien wie zum Beispiel Fussballtrikots ein und geben hierfür sehr große Summen aus. Ein großes Plus für die Unternehmen ist in diesem Fall auch der Verkauf von Fanartikeln, da auch hier der Sponsor nicht extra entfernt wird. Oftmals kommt hinzu, dass Fans sich mit dem werbenden Unternehmen richtig identifizieren, weil es ja den Umjubelten Verein oder den umjubleten Sportler unterstützt. Und was das große Idol trägt, kann ja nicht schlecht sein. Auch diese Tatsache Zeigt, dass die Werbeform Textilien sehr große Popularität genießt und auch in Zukunft noch populärer werden wird.

29. Januar 2009

Möbius

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 1

2. Zielsetzung Möbius` 2

3. Das Scheitern Möbius` an seinen persönlichen Fehlern 3
3.1 Mangel an Vertrauen in die Gesellschaft 3
3.2 Rücksichtslosigkeit gegenüber seinem familiären Umfeld 4
3.3 Missachten des ethischen Grundsatzes: Recht auf Leben 4

4. Möbius` Problem mit der gesellschaftlichen Realität 5
4.1 Ablehnen von Ruhm und Ansehen 5
4.2 Auseinandersetzung mit der politischen Einflussnahme
der Regierung auf die Wissenschaft 6
4.3 Scheitern an der Dominanz von Geld und Macht 7

5. Die Funktion des Zufalls 8

6. Konsequenzen und Schlussfolgerungen Dürrenmatts 8

7. Schlussbemerkung 10
8. Literaturverzeichnis 11
9. Erklärung 12

1. Einleitung

Das Leben verlangt von jedem Einzelnen Verantwortung zu zeigen und darüber hinaus auch verantwortlich zu handeln. In welchem Ausmaß, das hat jeder für sich, in jeder Lebenssituation selbst zu entscheiden.

Dürrenmatt schrieb 1961 eine Komödie, „Die Physiker“, die genau dieses Thema behandelt: – die Verantwortung gegenüber sich selbst und der Gesellschaft -. Er erschuf einen Wissenschaftler, der mit dem Versuch verantwortlich zu handeln viele Hürden auf sich nimmt und – wie in dieser Arbeit gezeigt wird – letztendlich scheitert.
Dieses Werk wird heute noch sehr gerne aufgeführt, weil es seine Aktualität nicht verloren hat. In diesem Stück geht es um die Gefährdung der Menschheit durch die Forschungsergebnisse der Naturwissenschaften, die sowohl damals, nach dem 2. Weltkrieg, wie auch heute seinen Bezug nicht verloren hat. Heute, zum Beispiel im Bereich der Genforschung, stellt sich die Frage der Verantwortung jeden Tag. Deshalb ist der Hintergrund dieses Stückes für mich von großem Wert.

Möbius, ein begnadeter Wissenschaftler, lebt seit 15 Jahren in einem Irrenhaus und hat nur das eine im Sinn: Seine Erfindung der „Weltformel“ vor der Öffentlichkeit zu verheimlichen. Wie er dabei vorgeht und an welchen Fehlern und Problemen er schließlich scheitert zeigt diese Arbeit.
So lautet die Arbeitshypothese dieser Seminararbeit: Möbius scheitert mit seinem Versuch als Wissenschaftler verantwortlich zu handeln sowohl an seinen persönlichen Fehlern als auch an der gesellschaftlichen Realität.
Als erstes werden die Ziele von Möbius dargelegt. Der zweite Teil beschäftigt sich mit seinen persönlichen Fehlern, der Dritte führt die Probleme auf, die Möbius mit der gesellschaftlichen Realität hat.
Der Zufall ist in diesem Stück ein erheblicher Gedanke der aufgegriffen wird. Letzten Endes werden die Konsequenzen und Schlussbemerkungen von Dürrenmatt ausgewertet und auf das Stück bezogen.

2. Zielsetzung Möbius`

Als erstes gilt zu untersuchen, die Ziele von Möbius aufzuzeigen, um das Scheitern des verantwortungsbewussten Wissenschaftlers sowohl an persönlichen Fehlern als auch im Besonderen an der gesellschaftlichen Realität zu begründen und Argumente darzulegen weshalb er -ungewöhnlich für einen Wissenschaftler- mit seinen Erforschungen nicht an die Öffentlichkeit geht.
Möbius hat eine Entdeckung gemacht die seines Erachtens für die Menschheit nur Schreckliches hervor ruft und will diese „Weltformel“1 der Öffentlichkeit vorenthalten. „Neue unvorstellbare Energien würden freigesetzt und eine Technik ermöglicht, die jeder Phantasie spottet, falls meine Untersuchung in die Hände der Menschen fiele.“2 Er erkennt die Gefahr, die ein Wissenschaftler hervorruft, wenn er eine solche Formel preisgibt.
„Möbius weiß, dass die Folgen seines Denkens für die Menschheit verheerend sein könnten. (..) Er ist nicht bereit, seine Forschung in den Dienst der Menschheitsvernichtung zu stellen.“3 Nach seinem Ertrachten handelt er verantwortungsbewusst.
„Möbius ist von Anfang an Moralist und sich seiner Verantwortung für die Menschheit bewusst.“4 Aufgrund dieser moralischen Verpflichtung der Menschheit gegenüber wählt Möbius die Narrenkappe und lässt sich in ein Irrenhaus sperren.5
Er hat Angst vor der gesellschaftlichen Realität „Da ziehe ich mein Irrenhaus vor. Es gibt mir wenigstens die Sicherheit, von Politikern nicht ausgenützt zu werden.“6 und handelt seines Erachtens vernünftig, indem er sein Wissen zurücknimmt, da es keine andere Lösung gibt.7
Dies ist aber nicht genug für Möbius, trotz alle dem studiert er an seiner Weltformel im Irrenhaus weiter, verbrennt schließlich jedoch die Manuskripte um sicher zu gehen, dass sie in keine falschen Hände geraten.8

3. Das Scheitern Möbius` an seinen persönlichen Fehlern

Möbius teilt das Streben der Wissenschaftler, Formeln bis zum Ende auszuarbeiten. In seinem Fall erweist sich dies aber als persönlichen Fehler, da er schon früh erkannte, dass die Formel nur Unheil bringen würde. Eine konsequente Vernichtung seiner Aufzeichnung schiebt er auf, denn: „Es war meine Pflicht, die Auswirkungen zu studieren, die meine Feldtheorie und meine Gravitationslehre haben würden.“9
Lieber geht er ins Irrenhaus und arbeitet an der Weltformel weiter, ohne zu wissen, dass er dabei beobachtet wird und seine Manuskripte über Jahre hinweg von der Leiterin des Irrenhauses kopiert werden.
Er setzt also sein persönliches Streben nach der Kenntnis der Weltformel über das Allgemeinwohl.

3.1 Mangel an Vertrauen in die Gesellschaft

Ein weiterer persönlicher Fehler von Möbius ist sein Mangel an Vertrauen in die Gesellschaft.
Er will der Gesellschaft nicht ohne Weiteres eine Formel präsentieren, die den Niedergang der Menschheit zur Folge haben könnte: „Was die Welt mit den Waffen anrichtet, die sie schon besitzt, wissen wir, was sie mit jenen anrichten würde, die ich ermögliche, können wir uns denken.“10
Er weiß genau, dass die Gesellschaft seine Formel ausnutzen könnte und an weitere Folgen keinen Gedanken verschwendet: „(…) der Umsturz unserer Wissenschaft und das Zusammenbrechen des wirtschaftlichen Gefüges wären die Folgen gewesen.“11
Aus Sorge um die Zukunft der Welt verbirgt er sein Wissen, da nur er die Ausmaße seiner Weltformel kennt: „Aber die Menschheit ist noch nicht soweit. (…) Unsere Wissenschaft ist schrecklich geworden, unsere Forschung gefährlich, unsere Erkenntnis tödlich.“12
Aus Mangel an Vertrauen in die Gesellschaft also verheimlicht er seine Forschungen, dies aber führt eben zum Missbrauch durch die Ärztin Frau Dr. Zahnd.

3.2 Rücksichtslosigkeit gegenüber seinem familiären Umfeld

„Ich (…) überließ meine Familie ihrem Schicksal.“13 Möbius lässt seine Familie bewusst im Stich, um zu vermeiden, dass diese in seine Angelegenheiten mit einbezogen wird. Er „ (…) inszeniert, was zu diesem Zeitpunkt aber weder seine Familie noch Zuschauer wissen, einen Tobsuchtsanfall (…).“14 Nach diesem Ausbruch kann Möbius sich sicher sein, dass seine Familie ihn nie wieder sehen möchte. Er spielt den „Wahnsinnigen“, um von seiner Familie für immer Abschied zu nehmen zu können15 und diese dadurch zu schützen: „Packt euch fort! Schleunigst! Nach den Marianen! (…) Schiebt ab! Für immer! Nach dem stillen Ozean!“16
In seinen Augen handelt Möbius richtig, denn seine Familie kann ihn nun mit gutem Gewissen vergessen.17
Was Möbius dabei nicht beachtet, ist die Tatsache, dass er seine Familie unter der endgültigen Trennung leidet. Dies ist ein extrem hoher Preis der gezahlt wird, um im Dienste der Wissenschaft zu handeln.

3.3 Missachten des ethischen Grundsatzes: Recht auf Leben

Sein schlimmster persönlicher Fehler ist aber, dass Möbius auch vor Mord nicht zurückschreckt. Er versucht jedoch diese Tat zu rechtfertigen: „Ich habe getötet, damit nicht ein noch schrecklicheres Morden anhebe.“18
Schwester Monika, die Möbius liebt, lässt ihn wissen, dass sie über seine Forschungen Bescheid weiß: „Ich weiß einfach, dass Sie nicht krank sind.“19 Sie will ihn wieder in die Welt hinausführen und glaubt an seine Forschungen.20 Deshalb macht sie ihm das Angebot, die Irrenanstalt zu verlassen und seine Arbeit zu veröffentlichen: „Du bist auserwählt. (…) Nun hast du den Weg zu gehen, den das Wunder befiehlt, unbeirrbar (…). Aber er führt aus dieser Anstalt. Johann Wilhelm, er führt in die Öffentlichkeit, (…).“21
Diese Aussage wird zu Schwester Monikas Todesurteil, denn: „Möbius ermordet Schwester Monika, um seine Entlassung und damit die Umsetzung seiner Erkenntnisse in die Praxis und deren Missbrauch zu vermeiden. Er will verhindern, dass seine wissenschaftlichen Erkenntnisse Mittel zu Verbrechen an der Menschheit werden. Aber er wird durch diese Mittel selbst zu einer Art Verbrecher.“22
Die Verletzung des Rechts auf Leben ist eine unangemessene Maßnahme, die Möbius ergreift, um die Gesellschaft zu schützen. Er übersieht dabei, dass niemand über fremdes Leben entscheiden darf.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Möbius persönlich als doppelt gescheitert gesehen werden kann: Seine Strategie zur Rettung der Welt scheitert und als Mensch versagt er moralisch.23 Denn einen Mord im Sinne einer Wissenschaft zu rechtfertigen, ist moralisch nicht vertretbar. „In der Anlage der zentralen Komödiengestalt findet sich ein auffallend harter Gegensatz zwischen dem moralischen Versagen im familiären und persönlichen Lebensbereich gegenüber dem hohen moralischen Anspruch des Wissenschaftlers. Nicht nur, dass die Familie (…) Entbehrungen auf sich zu nehmen hat, belegt diesen Sachverhalt. Schwerer noch wiegt die Mordtat an Schwester Monika.“24

4. Möbius` Problem mit der gesellschaftlichen Realität

Im zweiten Teil dieser Arbeit geht es vor allen Dingen um Möbius` Scheitern an der gesellschaftlichen Realität. Denn die Gesellschaft ist nicht bereit auf die Forschungen des begnadeten Wissenschaftlers zu verzichten. So gibt es in seiner Umgebung Menschen, die ihm die Geheimhaltung seiner Arbeit nicht erleichtern und ihn letztendlich sogar scheitern lassen. In diesem Zusammenhang spielt der Zufall eine sehr große Rolle.

4.1 Ablehnen von Ruhm und Ansehen

Möbius ist sich bewusst, dass er mit seiner Entdeckung in der Öffentlichkeit Ruhm und Ansehen ernten würde, lehnt jedoch diese Form von Anerkennung ab. Er will frei von gesellschaftlichen Zwängen sein, dies ist im wichtiger als Geld und Macht: „Nur im Irrenhaus sind wir noch frei. Nur im Irrenhaus dürfen wir noch denken. In der Freiheit sind unsere Gedanken Sprengstoff.“25
Um ethisch das Richtige zu tun, veröffentlicht Möbius seine Arbeit nicht: „Ich war arm. Ich besaß eine Frau und drei Kinder. An der Universität winkte Ruhm, in der Industrie Geld. Beide Wege waren zu gefährlich. Ich hätte meine Arbeiten veröffentlichen müssen, (…). Die Verantwortung zwang mir einen anderen Weg auf. Ich ließ meine akademische Karriere fahren, die Industrie fallen (…).“26
Sein persönlicher Verzicht auf Ehre ist sein Preis für die Rettung der Welt. Er fühlt sich als Wissenschaftler von den Erwartungen der Gesellschaft missbraucht.
Dürrenmatt erklärt genau, warum sich Möbius dem Ruhm und Ansehen entzogen hat:
„Wissen kann zur Macht werden, aber nur in den Händen der schon Mächtigen. Solange Wissen abstrakte Formeln bleibt und nicht praktisch angewandt wird, ist es nicht lebensgefährlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse verlangen nach ihrer technischen Auswertung. Diese Entwicklung ist für Dürrenmatt unvermeidbar. Die Zurücknahme des Wissens unmöglich. Der Wissenschaftler hat in dieser Welt keine Macht, er fühlt sich übergangen. Auf das von ihm gewonnene Wissen hat er keinen Einfluss. Ihm bleibt nur die Resignation mitten in einer absurden und ungerechten Welt.“27
Somit ist verständlich, warum Möbius sich zu diesem Weg entschieden hat: Er hätte nach einer Veröffentlichung der Weltformel keinen Einfluss mehr darauf, wie mit ihr umgegangen wird.

4.2 Auseinandersetzung mit der politischen Einflussnahme der Regierung auf die Wissenschaft

Möbius hat auch mit zwei Geheimagenten zu kämpfen, die sich in das Irrenhaus eingeschlichen haben, um an die Formel heranzukommen. Sie wollen ihn davon überzeugen, sich ihrer jeweiligen Regierung anzuschließen und seine Errungenschaft preiszugeben: „Sie haben die Pflicht, die Türe auch uns aufzuschließen, den Nicht-Genialen. Kommen Sie mit mir, in einem Jahr stecken wir Sie in einen Frack, transportieren Sie nach Stockholm, und Sie erhalten den Nobelpreis.“28
Möbius lässt sich jedoch nicht beirren und geht auf keines der Angebote ein: „Merkwürdig. Jeder preist mir eine andere Theorie an, doch die Realität, die man mir bietet, ist dieselbe: ein Gefängnis. Da ziehe ich mein Irrenhaus vor.“29
Um nicht in Gefahr zu laufen, schließlich an der Geschwätzigkeit der Geheimagenten zu scheitern, überredet Möbius sie, für immer in der Anstalt zu bleiben: „Entweder bleiben wir im Irrenhaus, oder die Welt wird eines. Entweder löschen wir uns im Gedächtnis der Menschen aus, oder die Menschheit erlischt.“30
Somit meint er sicher zu gehen, dass die Erkenntnis über die Weltformel in der Anstalt bleibt.
Obwohl Möbius freiwillig im Irrenhaus lebt, um die Formel vor der Welt zu verstecken, folgen ihm die Geheimagenten, die an sein Wissen heran kommen wollen. Seine Flucht ist also sinnlos.

4.3 Scheitern an der Dominanz von Geld und Macht

Doch alle Bemühungen, die Öffentlichkeit vor der Weltformel zu bewahren, – der Mord, das Verlassen der Familie, Verzicht auf Ruhm und Ansehen und das Leben in einem Irrenhaus -, scheitern an der Geld- und Machtgier einer Person: Frau Dr. Mathilde von Zahnd, die Leiterin des Irrenhauses.
Sie ist es, die zuletzt Möbius nach all seinen Anstrengungen scheitern lässt. Sie manipuliert ihn nach ihren Vorstellungen: „Ich konnte mit ihm tun, was ich wollte. Ich betäubte ihn, jahrelang, immer wieder, und photokopierte die Aufzeichnungen Salomos, bis ich auch die letzten Seiten besaß.“31
Sie kopiert ohne sein Wissen das Manuskript, das die Weltformel enthält. Ihr Verlangen nach Geld und Macht treibt sie dazu, die Dokumente zu missbrauchen und öffentlich zu benutzen: „Dann gründete ich Riesenwerke, erstand eine Fabrik um die andere und baute einen mächtigen Trust auf. Ich werde das System aller möglichen Erfindungen auswerten, meine Herren.“32
Sie strebt selbst die Weltherrschaft an: „Nun werde ich mächtiger sein als meine Väter. Mein Trust wird herrschen, die Länder, die Kontinente erobern, das Sonnensystem ausbeuten, nach den Andromedanebel fahren.“33
Das Scheitern des Wissenschaftlers Möbius an der gesellschaftlichen Realität wird vor allem durch die Irrenärztin symbolisiert, die die negativen Seiten der Menschheit verkörpert.

5. Die Funktion des Zufalls

„Die Kunst des Dramatikers besteht darin, in einer Handlung den Zufall möglichst wirksam einzusetzen.“34 Gemäß dieser Forderung besteht das Groteske der Handlung darin, dass Möbius auf der Suche nach Sicherheit zufällig zu der Ärztin kommt, die willens und in der Lage ist, seine Pläne zu hintertreiben.
Denn der Zufall will es, dass diese Frau Dr. Zahnd geisteskrank ist und die Naivität von Möbius ausnutzt, um an die Weltformel zu gelangen. Im Punkt 8 der 21 Punkte zu den Physikern betont der Autor:„Je planmäßiger die Menschen vorgehen, desto wirksamer mag sie der Zufall treffen“35 Folglich ist Möbius zu planmäßig vorgegangen, er hat keine Alternativen durchdacht.
„Nennen Sie es Zufall oder nennen Sie es Schicksal. Möbius nimmt den falschen Weg: Er wählt das falsche Irrenhaus, in dem die Leiterin ebenfalls verrückt ist. Hätte er ein anderes gewählt, wäre das Ganze nicht passiert.“36 Dürrenmatt lässt Möbius letztendlich durch diesen Zufall scheitern.
„Die Katastrophe konnte nur entstehen, weil Möbius in einer Welt alleine steht, die auf Ausbeutung seiner Erfindung bedacht ist. Erst durch diese Gesamtsituation gewinnt der an und für sich läppische Zufall seine schicksalhafte Bedeutung.“37

6. Konsequenzen und Schlussfolgerungen Dürrenmatts

Wie auch bei anderen seiner Dramen fügt Dürrenmatt zum besseren Verständnis einige Thesen an. Diese 21 Punkte zu den Physikern beleuchten die Konsequenzen und Schlussfolgerungen Dürrenmatts genauer.
In seiner zweiten und vierten These: „Geht man von einer Geschichte aus, muss sie zu Ende gedacht werden.“ und „Die schlimmstmögliche Wendung ist nicht voraussehbar. Sie tritt durch Zufall ein.“38 betont Dürrenmatt die Bedeutung des Zufalls für die Handlung und deren groteske Wendung zum schlimmstmöglichen Ende. Der Autor will das Publikum aufrütteln und zum Nachdenken bringen, es soll vor den möglichen Konsequenzen der naturwissenschaftlichen Forschungen gewarnt werden. Dabei erwähnt er bewusst keine speziellen Forschungsgebiete. Auch heute, 42 Jahre nach der Entstehung des Dramas ist die Diskussion um ethische Probleme in der Wissenschaft noch immer aktuell. Das Werk ist somit noch immer aktuell und realistisch.
„Der Inhalt der Physiker geht die Physiker an, die Auswirkung alle Menschen“39 zeigt, mit welch einer Ernsthaftigkeit diese Komödie an den Rest der Welt appelliert. Nicht nur die Wissenschaftler haben Verantwortung zu tragen, sondern auch die, die aus der Wissenschaft einen Nutzen ziehen, somit die restliche Menschheit.
Nicht nur die Wissenschaftler müssen für die Auswirkungen ihrer Forschungen verantwortlich gemacht werden: „Was alle angeht, können nur alle lösen.“40 (17. These). Hier ist jedes Individuum gefragt, bei Problemen, die jeden etwas angehen, nicht den Schuldigen zu suchen, sondern Verantwortung zu beweisen.
Dürrenmatt rechtfertigt das Scheitern von Möbius in seiner 18. These: „Jeder Versuch eines Einzelnen, für sich zu lösen, was alle angeht, muss scheitern.“41 Möbius versagt bei seinem Versuch die Weltformel für sich zu behalten, weil sie die ganze Menschheit betrifft. Er hat weder das Recht, noch die Fähigkeit, als Einzelner zu entscheiden, was mit der Weltformel geschehen soll. Um seiner Verantwortung als Wissenschaftler zu genügen, hätte er rechtzeitig, mit der Erkenntnis der Gefährlichkeit seiner Forschung, diese beenden müssen. Sein Scheitern ist also eine Folge seiner Überheblichkeit, die Verantwortung alleine tragen zu können. Er hat den Zufall nicht einkalkuliert.

7. Schlussbemerkung

Möbius scheitert an seinem Versuch als Wissenschaftler zu handeln sowohl an seinen persönlichen Fehlern als auch an der gesellschaftlichen Realität. Persönlich hat er sehr viel einbüßen müssen, das ihm aber im Hinblick auf die Realität nicht sehr viel gebracht hat. Selbst im Irrenhaus war er vor der Öffentlichkeit nicht sicher.
Letztendlich entscheidet „nur“ der Zufall über die Zukunft von Möbius und seiner Weltformel. Er konnte nicht ahnen, mit welcher Geldgier und Konsequenz die Leiterin seine Formel missbraucht und als er dies merkt, ist es schon zu spät. All seine Bemühungen waren somit umsonst.

Dürrenmatt lässt offensichtlich das Stück in einem Irrenhaus spielen und gleichzeitig die Leiterin selbst als verrückt erscheinen, weil der auf die Problematik des verantwortungsbewussten Wissenschaftlers keine Lösung zeigen möchte, sondern die Angelegenheit den richtigen Weg zu finden dem Leser selbst überlässt.
Diese Komödie verdeutlicht den Spalt der Wissenschaftler zwischen Verantwortung und Ruhm und Ansehen von der negativen Seite.
Der Leser wird angeregt das Thema Wissenschaft von einer anderen Seite zu betrachten, nicht nur die Erfolge, sondern auch die Misserfolge ernst zu nehmen.

Das Drama „Die Physiker“ wird oft mit „Leben des Galilei“ von Berthold Brecht verglichen, in dem es ebenfalls um einen verantwortungsbewussten Wissenschaftler geht, der seine Theorie zwar veröffentlicht, jedoch nach Aufforderung der Gesellschaft diese widerruft. Dies könnte ein Anstoß auf eine neue Arbeit sein.
Man könnte beide Werke miteinander vergleichen und Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede festhalten und aufklären, ob Galilei genau so scheitern muss wie Möbius.

8. Literaturverzeichnis

Primärliteratur:

Dürrenmatt, Friedrich: Die Physiker. Zürich, 1998

Sekundärliteratur:

Eisenbeis, Manfred: Lektürenhilfen. Friedrich Dürrenmatt. Die Physiker, Stuttgart. 20039

Matzkowski, Bernd: Königs Erläuterungen und Materialien. F. Dürrenmatt. Die Physiker, Hollfeld. 20043

Muhres, Michael: Dürrenmatts Begriff der Verantwortung. Disseration, Frankfurt. 1974

Der Herr der Ringe (Film)

Inhaltsverzeichnis
1 Inhaltsverzeichnis 3
2 Einleitung 5
3 J.R.R. Tolkien 6
4 Zum Film 7
4.1 Die Gefährten 7
4.2 Die zwei Türme 8
4.3 Die Rückkehr des Königs 9
4.4 Vom Buch zu den Filmen 10
5 Legendäre Figuren 11
5.1 Gefährten 11
5.2 Sonstige Figuren 16
5.3 Völker 20
6 Peter Jackson 21
6.1 Lebenslauf 21
6.2 Peter Jackson und Herr der Ringe 22
7 Crew 23
8 Hinter den Kulissen 24
8.1 Spezialeffekte 24
8.2 Der Film in Zahlen 26
8.3 Geheimnisse 27
9 Mittelerde als Karte 28
10 Literaturverzeichnis 29
11 Index 30

Einleitung
„Der Herr Ringe“ von J.R.R. Tolkien ist eins der meist gelesenen Büchern aller Zeiten und wurde millionenfach verkauft. Das Buch basiert auf den zweiten Weltkrieg, in dem es einen Sauron gab, der versuchte die Welt von Mitteleuropa zu kontrollieren. Seine Gegner schlossen sich zu einer mächtigen Koalition zusammen, um ihn zu besiegen Aber das war nicht der Anfang. Peter Jackson nahm sich ein unmögliches Projekt vor und wollte dieses Buch verfilmen und es entstand eine Trilogie die alle Rekorde brach.[1]
Der Eine Ring
«Wo es begann, wohin es führte und wie es weitergeht…
Sauron, der Dunkle Herrscher von Mordor, schmiedete einst 20 Ringe der Macht, die er den Herrschern der übrigen Völker von Mittelerde schenkte. Der eine Ring, wie er genannt wurde, war der Ring, der alle 19 Ringe beherrschte und Sauron Macht über sie alle gab…
„Drei Ringe den Elbenkönigen hoch im Licht,
Sieben den Zwergenherrschern in ihren Hallen aus Stein,
Den sterblichen Menschen, ewig dem Tode verfallen, neun
Einer dem Dunklen Herrn auf dunklem Thron
Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn.
Ein Ring, sie zu knechten, ein Ring, sie zu finden,
Ein Ring, sie ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden
Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn.“
Und als sie seiner finsteren Pläne gewahr wurden, erhoben sich die Völker von Mittelerde gegen Sauron»[2]
J.R.R. Tolkien
Name: John Ronald Reuer Tolkien
Geburtsort: Bloemfontein in Südafrika
Eltern: Mabel und Arthur Tolkien
Lebenslauf: 3. Januar 1892 Geburt
1903 Stipendium für die König-Edwarts-Schule.
1910 erhält er ein Stipendium für Oxford Abbruch
1913 Englisch und Literatur Studium
1915 Studium Abschluss mit Bestnote
Juni 1915 militärische Ausbildung in Bedford und Staffordshire
1916 Heirat mit Edith Bratt
1916 Erkrankung an Grabenfieber
1918 Beförderung zu Leutnant
1920 Lektor für englische Sprache an der Universität Leeds
1924 Professor für englische Sprache
1945 Merton-Professor für englische Sprache und Literatur
1973 Tod von Tolkien
Kinder: John 1917
Michael 1920
Christopher 1924
Priscilla 1929
Bekannte Bücher: 1937 Der Hobbit
1945/55 Der Herr der Ringe
1962 Die Abenteuer des Tom Bombadil
1985-1998 Die Geschichte von Mittelerde3
Zum Film
Die Gefährten
Im ersten Teil der Trilogie findet ein Hobbit, namens Bilbo, einen goldenen Ring und vermacht diesen seinen Neffen Frodo. Jedoch weiß keiner welcher gefahren dieser Ring mit sich trägt, außer Gandalf der Graue. Er stellt Nachforschungen an und erkennt welcher Ring das ist, denn das ist der eine Ring mit unvorstellbarer Macht, böser Macht. Er wurde im Schicksalsberg von Sauron geschmiedet. Aufgrund dieser Gefahr Gandalf Frodo los nach Bree um sich dort mit ihm zu treffen. denn er selbst will sich noch Rat von Saruman den Weißen holen. Sam schwört ewige treue und soll auf Frodo aufpassen. Auf dem Weg nach Bree begegnen sie Merry und Pippin, zwei weitere Hobbits, und begleiten sie auf den weiteren Weg. In Bree warten sie auf Gandalf, aber der trifft nicht ein, denn Saruman hat sich mit Sauron, der den Ring unbedingt wieder haben möchte, verbündet. Somit gelangt Gandalf in einen erbittehrlichen Kampf. In dem Gasthaus zum Tänzelnden Pony in Bree treffen die vier Freunde auf Streicher, der sie vor den Angriff der Nazgûl rettet und flieht mit ihnen am nächsten Tag. Frodo wird jedoch auf der Wetterspitze durch eine Nazgûlklinge verwundet. Durch Hilfe von Arwen gelangen sie nach Bruchtal um Frodo zu retten. Dort taucht auch Gandalf wieder auf. Im Elrond Rat, der aus Zwergen, Elben, Menschen und Hobbits besteht, wir diskutiert was mit dem Ring geschieht. Der er zu mächtige Macht besitz soll er dort wo er erschaffen wurde, auch wieder zerstört werden. Somit wird die Gemeinschaft des Ringes gebildet und die besteht aus Frodo, Sam Merry, Pippin, Legolas dem Elb, Gandalf, Gimli dem Zwerg, Boromir dem Mensch und Aragorn Arathorns Sohn, d.h. Aragorn ist König, will aber nicht seinen Verpflichtungen nachgehen. Die Gefährten machen sich auf den Weg und nehmen den Weg über Caradhras, aber Saruman löst einen Schneesturm aus und sie sind gezwungen umzukehren.
Sie entschließen sich den Weg durch Moria, zu nehmen und stoßen auf Orks und dem Balrog, welcher Gandalf mit in die Tiefe reißt. Die Gefährten machen sich weiter auf den Weg und gelangen schließendlich nach Parth Galen, wo die Gemeinschaft zerbricht, denn sie treffen auf Orks, wobei Boromir getötet wird und Merry und Pippin entführt werden. Legolas, Gimli und Aragorn nehmen die Verfolgung auf um sie zu retten, während dessen verfolgen Frodo und Sam weiterhin das Ziel den Ring zu zerstören.4
Die zwei Türme
Im zweiten Teil werden die Orks von Éomers Armee am Wald von Fangorn abgefangen und getötet. Merry und Pippin nutzten die Chance um zu fliehen und laufen in den Wald. Dort treffen sie auf Baumbart. Er und die Ents erfahren von Sarumans Verrat und von der Abholzung große Teile von de Wäldern. Für die Ents bedeutete das, dass viele Freunde von ihnen starben. Sie beraten sich und greifen Isengard an. Sam und Frodo stoßen auf Gollum und nehmen ihn als Führer, da er den genauen Weg nach Mordor kennt. Also führt er sie durch die Totensümpfe. Aragorn, Legolas und Gimli treffen auf der Sucher nach Merry und Pippin Gandalf der Weißen, der nach seinen Tode zurück geschickt wurde. Zusammen reiten sie nach Edoras, wo sie Grima die Schlangenzunge entlarven, denn er stand im Dienste von Saruman. Gandalf befreit Théoden von seinem Fluch und er kann jetzt wieder als
König von Rohan seinem Volke dienen. Aufgrund der Gefahr eines Krieges brechen sie mit dem Rohirrim, dem Volke und Reitern, nach Helms Klamm auf, denn in dieser Burg fühlen sie sich geschützt, doch genau dort ist die erste große Schlacht . Sam und Frodo treffen auf Faramir und geraten in Gefangenschaft, denn er weiß von dem Ring und will ihm seinen Vater bringen. Faramir erkennt jedoch die Absicht der beiden Hobbits und lässt sie wieder frei. Sam und Frodo gelangen dann zum Tor von Mordor, aber für sie ist es unmöglich dort hinein zu gelangen, deswegen schlägt Gollum vor die Treppe von Cirith Ungol zu nehmen. Während dessen machen sich Aragorn, Legolas, Gandalf und Gimli auf dem Weg nach Isengard. 5

Die Rückkehr des Königs
Im dritten Teil treffen Aragorn, Legolas, Gandalf und Gimli in Isengard ein, wo sie auf Merry und Pippin treffen. Zusammen reiten sie zurück nach Edoras. Dort erkennt man, das der Feind Minas Tirith, die weiße Stadt, angreifen will. Und Gandalf und Pippin machen sich sofort auf dem Weg dorthin, um sie zu warnen und die anderen machen sich kriegsbereit und begeben sich ebenfalls auf dem Weg. Frodo, Sam und Gollum erreichen die Treppe von Cirith Ungol. Gollum will den beiden eine Falle stellen, aber Sam kommt dahinter. Jedoch glaubt Frodo ihm nicht und ihre Wege trennen sich. In einem Tunnel trifft Frodo auf Kankra, einer Riesenspinne, und
wird verletzt. Sam kehrte aufgrund seines Schwurs um und rettet Frodo. Beide verfolgen weiterhin ihr Ziel den Ring zu zerstören. Und sind nach-
dem Schicksalsberg nah. Während dessen treffen die Krieger in Dunharg ein. Aragorn, wählt den Pfad der Toten um als König die Geistesarmee zu verpflichten für ihn zu kämpfen. Die Schlacht um Minas Tirith ist schon im Gange, als die Krieger eintreffen, kurz darauf treffen Legolas, Aragorn, Gimli und die Geister ein und führen somit die Menschen zum Sieg. Frodo und Sam erreichen den Schicksalsberg und treffen auf Gollum, der den Ring an sich reißen kann, jedoch fällt er mit diesem in die Schicksalsklüfte. Der Ring ist zerstört und Sauron schwindet dahin. Aber das soll nicht das Ende sein. Frodo wurde körperlich und auch geistig sehr belastet und verlässt mit Gandalf und den Elben Mittelerde. So beginnt das Zeitalter der Menschen und Hobbits. 6
Vom Buch zu den Filmen
Viele Fans glauben, dass der Film sehr buchgetreu verfilmt wurde, aber das ist jedoch nicht der Fall:
1.Bilbos Verschwinden
Film: Damit Bilbo verschwinden kann legt er den Ring an.
Buch: Um von dem Zauberring abzulenken blendet Gandalf alle Gäste mit einem Lichtblitz
2.Gandalfs Brief
Film: Als die Hobbits in Bree ankommen, müssen sie ohne einen Beweis dem Streicher trauen.
Buch: Gandalf hinterlässt einen Brief beim Wirt, dass sie dem Streicher rauen können.
3.Arwen und Aragorn
Film: Arwen und Aragorn treffen sich auf einer Brücke in Bruchtal, wo sie ihm den Elbenstein überreicht und es zum Kuss kommt.
Buch: Aragorn und Arwen treffen sich in Bruchtal, es wird jedoch nicht näher drauf eingegangen
4.Trainierende Hobbits
Film: Borromir erteilt Merry und Pippin Schwertunterricht und am Ende toben sie herum.
Buch: Eine solche Szene gibt es nicht.
5.Treuer Sam
Film: Sam sucht Frodo und sieht ihn, wie er mit einem Boot wegfährt. Sam kann nicht schwimmen, aber er folgt ihm trotzdem ins Wasser, wo er dann noch von Frodo gerettet wird und beide die Reise fortsetzten.
Buch: Sam weiß von Frodos Plänen und bereitet alles für die Abreise vor.
6.Sarumans Schicksal
Film: Nach dem Sturz von Isengard wird Saruman von Gimli erstochen und fällt dann vom Turm.
Buch: Nach dem Sturz von Isengard und die Zerstörung seinen Zauberstabes hat er nicht mehr so viel Macht und flieht ins Auenland, wo er für Schrecken sorgt.
7.Unzertrennliche Freunde
Film: Gollum gelingt es auf hinterlistige Weise Frodo gegen Sam aufzuhetzen, damit die beiden sich trennen.
Buch: Frodo trennt sich zu keinem Zeitpunkt von Sam.
8.Pfad der Toten
Film: Aragorn, Gimli und Legolas durchqueren den Pfad der Toten.
Buch: Die drei werden noch von 30 weiteren Männern begleitet. 7
Legendäre Figuren
Gefährten
Frodo
im Film
Name: Frodo Beutlin
Familie: Sohn von Drogo
Beutlin und Primula
Brandybock
Rasse: Hobbit
Alter: 33 Jahre
Größe: 110 cm
Schauspieler
Name: Wood
Vorname: Elijah
Nationalität: Amerikaner
Geburtsdatum: 28. Januar 1981
Größe: 168 cm
Sam
im Film
Name: Sam Gamdschie
Familie: Sohn von Hamfast
Gamdschie und
Bell Gutkind
Rasse: Hobbit
Alter: 38 Jahre
Größe: 110 cm
Schauspieler
Name: Astin
Vorname: Sean
Nationalität: Amerikaner
Geburtsdatum: 25. Februar 1971
Größe: 170 cm
Pippin
im Film
Name: Peregrin Tuk
„Pippin“
Familie: Sohn von Thain
Paladin Tuk
und Heiderose Hang
Rasse: Hobbit
Alter: 28 Jahre
Größe: 130 cm
Schauspieler
Name: Boyd
Vorname: Billy
Nationalität: Schotte
Geburtsdatum: 28.08.1968
Größe: 170 cm
Merry
im Film
Name: Meriadoc Brandybock
„Merry“
Familie: Sohn von Saradoc
und Esmeralda
Brandybock
Rasse: Hobbit
Alter: 36 Jahre
Größe: 110 cm
Schauspieler
Name: Monaghan
Vorname: Dominic
Nationalität: Engländer
Geburtsdatum: 8.12.1976
Größe: 170 cm
Aragorn
im Film
Name: Aragorn
„Streicher“
Familie: Sohn von Arathorn
und Gilraen
Rasse: Mensch
Alter: 87 Jahre
Größe: 190 cm
Schauspieler
Name: Mortensen
Vorname: Viggo
Nationalität: Amerikaner
Geburtsdatum: 20. Oktober 1958
Größe: 181 cm
Gandalf
im Film
Name: Gandalf der Graue
Gandalf der Weiße
Familie: unbekannt
Rasse: Ainur
Alter: 2020 Jahre
Größe: 195 cm
Schauspieler
Name: McKellen
Vorname: Ian
Nationalität: Engländer
Geburtsdatum: 25. Mai 1939
Größe: 180 cm
Gimli
im Film
Name: Gimli
Familie: Sohn von Glóin
Rasse: Zwerg
Alter: 40 Jahre
Größe: 130 cm
Schauspieler
Name: Rhys-Davies
Vorname: John
Nationalität: Engländer
Geburtsdatum: 5. Mai 1944
Größe: 185 cm
Legolas
im Film
Name: Legolas
Familie: Sohn von Thranduil
Rasse: Elb
Alter: unbekannt
Größe: 190 cm
Schauspieler
Name: Bloom
Vorname: Orlando
Nationalität: Engländer
Geburtsdatum: 13. Januar 1977
Größe: 180 cm
Boromir
im Film
Name: Boromir
Familie: Sohn von Denethor II
und Finduilas;
Bruder von Faramir
Rasse: Mensch
Alter: 41 Jahre
Größe: 180 cm
Schauspieler
Name: Bean
Vorname: Sean
Nationalität: Engländer
Geburtsdatum: 17. April 1959
Größe: 180 cm
8

Sonstige Figuren
Arwen
im Film
Name: Arwen Abendstern
Familie: Tochter von Elrond
und Celebrian;
Ehefrau von Aragorn
Rasse: Elb
Alter: 2777 Jahre
Größe: 170 cm
Schauspielerin
Name: Tyler
Vorname: Liv
Nationalität: Amerikanerin
Geburtsdatum: 1. Juli 1977
Größe: 178 cm
Elrond
im Film
Name: Elrond Peredhil
Familie: Sohn von Eärendil
und Elwing
Rasse: Halbelb
Alter: 6500 Jahre
Größe: 185 cm
Schauspieler
Name: Weaving
Vorname: Hugo
Nationalität: Australier
Geburtsdatum: 1960
Größe: 188 cm
Faramir
im Film
Name: Faramir
Familie: Sohn von Denethor II
und Finduilas;
Bruder von Boromir;
heiratet Éowyn
Rasse: Mensch
Alter: 35 Jahre
Größe: 185 cm
Schauspieler
Name: Wenham
Vorname: David
Nationalität: Australier
Geburtsdatum: 21.09.1965
Größe: 180 cm
Saruman
im Film
Name: Saruman der Weiße
Familie: unbekannt
Rasse: Ainur
Alter: unbekannt
Größe: 190 cm
Schauspieler
Name: Lee
Vorname: Christopher
Nationalität: Engländer
Geburtsdatum: 27. Mai 1922
Größe: 196 cm
Gollum
im Film
Name: Gollum/Sméagol
Familie: Cousin von Deagol
Rasse: Hobbit
Alter: 585 Jahre
Größe: 110 cm
Schauspieler
Name: Serkis
Vorname: Andy
Nationalität: Engländer
Geburtsdatum: 20. April 1964
Größe: 174 cm
Théoden
im Film
Name: Théoden
Familie: Sohn von Thengel
und Morwen von
Lossarnach
Bruder von Théodwyn
Rasse: Mensch
Alter: 70 Jahre
Größe: 180 cm
Schauspieler
Name: Hill
Vorname: Bernard
Nationalität: Engländer
Geburtsdatum: 17.12.1944
Größe: 180 cm
Éomer
im Film
Name: Éomer
Familie: Sohn von Théodwyn;
Bruder von Éowyn
Rasse: Mensch
Alter: 27 Jahre
Größe: 185 cm
Schauspieler
Name: Urban
Vorname: Karl
Nationalität: Neuseeländer
Geburtsdatum: 7. Juni 1972
Größe: 185 cm
Éowyn
im Film
Name: Éowyn
Familie: Tochter von
Théodwyn;
Bruder von Éomer;
heiratet Faramir
Rasse: Mensch
Alter: 23 Jahre
Größe: 175 Jahre
Schauspielerin
Name: Otto
Vorname: Miranda
Nationalität: Australierin
Geburtsdatum: 16.12.1967
Größe: 175 cm
8

Völker
Hobbits: Hobbits sind sehr naturliebend und gemütlich. Sie leben von der Landwirtschaft und sind sehr kleinwüchsig mit fellbewachsenen Füßen. Das Volk lebt im hügeligen Auenlande in Erdlöchern. Sie schätzt die einfachen Dinge des Lebens, wie z.B. Pfeife rauchen, essen und lange Geschichten erzählen.
Elben: Die Elben sind ein sehr nobles und elegantes Volk, die Jahrtausende Leben.
Zwerge: Zwerge sind natürlich sehr klein, aber auch zäh und besitzen einen starken Sinn für Gerechtigkeit und einer Liebe für alles Schöne.
Zauberer: Sie sind ausgesprochen mächtig und können ihre Fähigkeiten für Das Gut und Böse einsetzen.
Menschen: Die Menschen sind eine aufstrebende Spezies, dessen Zeit der Blüte erst noch ansteht.
Ents: Ents sind mit Blättern bedeckten Bäume, die reden und gehen können.
Orks: Sie sind verunstaltete Wesen, die für den Zauberer Saruman kämpfen.
Ringgeister: Ringgeister sind schwarz gewand und befinden sich in einem Schwebezustand zwischen tot und lebendig. Sie leben in der grausamen Schattenwelt von Sauron. 9
Peter Jackson
Lebenslauf
Geburtsdatum: 31. Oktober 1961
Geburtsort: Pukera Bay, Wellington, Neuseeland
Verheiratet mit: Fran Walsh (seit 1989)
Kinder: Billy (1994), Katie (1996)
Wohnort Karaka Bay, Wellington, Neuseeland
Berufe: Regisseur, Drehbuchautor, Produzent, Darsteller
Firmen: WingNut Films, ThreeFootSix, Weta Digital Limited
Filme: „Fluch des Grabgängers“
„Bad Taste“
„Meet the Feebles“
„Braindead“
„Heavely Creatures“
„The Frighteners“
„Der Herr der Ringe“
„King Kong“ (ist in arbeit)
Peter Jackson fing schon als kleiner Junge an seine ersten Filme zu drehen und arbeitete hart um sein Talent den Leuten zu zeigen. Aber er hatte es nicht leicht, denn die meisten seiner Filme wurden nicht ausgestrahlt oder erst ab 18 freigegeben. Sein Durchbruch kam erst mit der Verfilmung von „Der Herr der Ringe“ 10
Peter Jackson und Herr der Ringe
Mit 18 Jahren las Peter Jackson zum ersten Mal den „Herrn der Ringe“. 1997 begann er dann mit der Vorbereitung, wobei er aus den drei Büchern nur zwei Filme machen wollte. Der erste sollte „Die Gefährten“ heißen und der zweite „Der Krieg des Rings“. Jedoch gab es zu viele Handlungsstränge und es war unmöglich das Buch so zu verfilmen. Das Drehbuch zur Filmtrilogie schrieb Jackson zusammen mit seiner Frau und der CoAutorin Philippa Boyens. Peter musste viele Szenen weglassen und verändern, obwohl er angst vor den strengen Fans, die er auf seine Seite haben wollte. Schon einmal wurde „Der Herr der Ringe“ in einem Zeichentrick verfilmt und es wurde ein Flop. Im Januar 1999 begann das Casting. Und Peter Jackson wählte bewusst unbekannte Personen aus, damit die Aufmerksamkeit nicht einem Superstar gewidmet wird. Am 11. Oktober 1999 begann er dann mit den Dreharbeiten in Neuseeland und diese endeten am 20. Dezember 2000. Frühjahr 2001 kam es dann zu den Nachdrehs für den ersten Teil und im Abstand von jeweils einem Jahr dann auch vom zweiten und dritten Teil. Im Dezember 2001 kam dann der erste Teil „Die Gefährten“ raus, 2002 der zweite Teil „Die zwei Türme“ und 2003 der dritte Teil „Die Rückkehr des Königs“ 10
Crew
Aufgrund der Vielzahl von Beteiligten an der Trilogie „Der Herr der Ringe“ ist es so gut wie unmöglich alle zu erfassen, aber hier die wichtigsten:
Regie: Peter Jackson
Drehbuch: Peter Jackson, Frances Walsh, Stephen Sinclair,
Philippa Boyens
Produzenten: Peter Jackson, Barrie Osborne, Tim Sanders
Produzentleiter: Bob Weinstein, Harvey Weinstein, Saul Zaentz
Original Roman: J.R.R. Tolkien
Design: Grant Major
Kostüm Design: Ngila Dickson
Sound Mixer: John Mykay
3D Künstler: Kyle Ashley, Jake Lee, Richard Moore, David Scott,
Imery Watson
Storyboard Artists: Andrew Calder
Prop Makers: Chris Streeter, Tony Drawbridge, Rob Brown, Simon Hames
Props Designer: Gareth Jensen
Glassmaker: Robert Reedy
Painters: Don Graham, Brian Campbell
Lib: Helen MyNamara
Med off: Sean Colman-Maynard
Meds: Diane Moynagh, Michael Hayden, Jennifer Davison,
Derek Beats
Horsemaster: Harley Young
Make up Artists: Deborah East
Sound editor: Mike Hopkins
Model Makers: Dimitri Frost, Matthew Mellor
Skulpturen: Kirk Nicholls, Brigitte Wuest, Natalie Stainforth
Catering: Flying Trestles
Rock Workers: Andrrew Stanley, Michael Bonnar
Head Cutter: Pauline Laws
Cutters: Kerry Robinson, Alison Hill 11
Hinter den Kulissen
Spezialeffekte
Jeder er das Buch von „Der Herr der Ringe“ liest malt sich selbst ein Bild von Mittelerde aus. Um Tolkiens Buch gerecht zu werden und die Fans nicht zu enttäuschen waren viele Spezialeffekte notwendig und viel Arbeit. Peter Jackson arbeitete mit Weta FX zusammen und zusammen gingen bis ins kleinste Detail, wie z.B. der Dreck unter den Fingernägeln von den Orks
Für die gewaltigen Schlachten, entwickelte man ein AI-Schlachten-Simulations-Programm. Mit dem Computerprogramm “Massive” war es möglich kreischende Orks, Elbenkrieger oder Menschen künstlich zu erschaffen, d.h. es wurden unabhängige Einheiten entworfen, die fähig sind, mit ihrer Umgebung zu kommunizieren. In diesem System hat jede Kreatur, ein eigenes Gehirn, d.h. z.B. kann jeder einzelne Krieger sich umsehen, Geräusche hören und auf seine Umgebung reagieren. Als erstes wurden durch das Motion-Capturing-Verfahren allgemeine Bewegungsabläufe und Verhaltensmuster in die Datenbank des Computers eingelesen, auf die dann die Kreaturen zurückgreifen. BILD In den größten Schlachtszenen sind bis zu Hunderttausend individuell handelnde Kreaturen zu sehen, für die sogar verschiedene Kampfstile entwickelt wurden. Für den Vordergrund der Szenen wurden Realszenen mit oft bis zu einigen Hundert Statisten gedreht, für den entsprechenden Hintergrund sorgte Kollege Computer.
Eine besondere Herausforderung war die Darstellung der Größenverhältnisse zu den Hobbits. Für Jackson gab es nur zwei Möglichkeiten. Entweder er angagiert kleine Darsteller oder er lässt normal große Schauspieler per Tricktechnik schrumpfen und die nennt sich Forced Perspective. Diese Technik wird schon seit mehreren Jahren benutz and dabei wird der eine Schauspieler weiter weg von der Kamera positioniert als der andere und durch die Perspektive entsteht der Eindruck, das die Person kleiner sind Das Problem jedoch war dabei, dass in dieser Perspektive die Kamera nicht bewegt werden darf, denn sonst würde man den Trick erkennen. Um aber doch diesen Effekt zu erlangen, erfand die Crew von Weta ein Verfahren, dass sich “moving camera forced perspective” nennt. Dabei steht oder sitzt der Darsteller auf einer bewegenden Plattform, die bei Veränderung der Kameraposition sich verschiebt. Dieser Trick ist wird am Drehort erstellt und später nichts mehr hinzugefügt, d.h. also Millimeter Arbeit. Ein weiterer Trick bestand darin, dass man Sets in zwei verschiedenen Größen baute, um den Maßstab anzupassen. Der Darsteller, der verkleinert werden sollte bewegte sich in einem übergroßen Set, während die anderen sich in einer zu kleinen Kulisse bewegten. Die Aufnahmen wurden dann mit Bluescreen-Aufnahmen kombiniert. Ein dritter Trick wurde benutz, wenn die Gesichter der kleiner dargestellten Schauspieler nicht zu sehen ist oder sie weit von der Kamera entfernt waren Bei diesen Aufnahmen wurden einfach kleinwüchsige Schauspieler aus Indien und Indonesien eingesetzt oder Kinder. Bei einigen Szenen wurden sogar Puppen benutzt.
Bei den Kreaturen wurden zunächst Modelle in verschiedenen Maßstäben angefertigt und diese Modelle wurden dann mit einem 3-D-Scanner-System abgetastet und die Daten an einen Computer weitergeleitet. Digitalkünstler konnten anschließend an den Bewegungen der Kreaturen arbeiten. Ein bewegliches Wireframe-Skelett wurde entworfen, das dann mit Muskelstrukturen und verschiedenen Hautschichten überzogen wird.
Gollum ist das komplizierteste Geschöpf des ganzen Filmes. Damit er realistisch wirkt, wurde ein Drahtgittermodell von seinem Körper entworfen, das auf organischen Muskeln und Knochen basiert. WETA hat Unmengen an mathematischen Codes für diese Figur entwickelt. Unterstützt wurde dies von dem Schauspieler Andy Serkis, der Gollum im englischen Original seine Stimme leiht. Der Schauspieler war bei allen Szenen dabei und schlüpfte in den Motion-Capture-Datenanzug, um seine Bewegungen auf die Gollum zu übertragen. Zusätzlich wurde Serkis Gesicht in allen möglichen Ausdrücken gefilmt und auf das digitale Gesicht übertragen.
Für die Aufnahmen von Städte, Schiffe und Treppen wurde in der Halle in den Camperdown Studios auf dem Gelände von WETA-Workshop, Modelle erstellt. Um diese, mit Detailbesetzten Kulissen zu filmen wurden spezielle Motion-Control-Kameras benutzt. Diese kamen extra aus Deutschland, da diese Aufnahmen langsamer gedreht werden mussten, um verschwommene Bilder zu verhindern. Für die Aufnahmen mit den Schauspielern wurden dann einzelne Straßenzüge in Originalform errichtet.

Der Film in Zahlen
100 Millionen Personen haben die Buchausgabe der Trilogie seit ihrem Erscheine (1954) gelesen.
48000 Film-Requisiten wie Äxte, Waffen und Schilder wurden für den Film hergestellt.
20602 Statisten wurden insgesamt benötigt.
15000 Kostüme wurden für die Statisten angefertigt.
5000 Kubikmeter Pflanzen wurden für den Drehort für Hobbingen angepflanzt.
2400 Personen haben an der Trilogie gearbeitet (außer Schauspieler und Statisten).
1650 Meter ergaben sich, wenn man alle benötigten Fahrzeuge hintereinander stellt.
1600 Fußprothesen waren für die Hobbits nötig.
1000 Kilometer Film wurden verwendet.
900 Rüstungen wurden angefertigt.
800 Gerichte wurden pro Tag verspeist.
400 Seiten umfasst das Drehbuch.
350 Bühnensets wurden in Originalgröße hergestellt.
300 Perücken wurden per Hand angefertigt. 250 Pferde wurden beim „Angriff der Rohirrim“ benötigt.
200 Masken wurden maßgeschneidert.
100 unterschiedliche Drehorte haben für die Trilogie gedient.
95 % der Crew stammt aus Neuseeland.
70 Pferde wurden für die Dreharbeiten dressiert.
40 verschieden Sprachen von dem Buch „Der Herr der Ringe“.
7 Jahre lang dauerte die Vollendung es Projektes. 12
Geheimnisse
1.Bei den Aufnahmen zu einer Kampfszene wurde Viggo durch ein Schwert im Gesicht getroffen. Er erlitt zwar nicht an ernsthafte Verletzungen, aber er verlor ein Stück Zahn dabei. Viggo schlug vor das Stück mit Sekundenkleber zu befestigen um damit nicht die Dreharbeiten zu unterbrechen, aber Peter Jackson liegt das wohl seiner Darsteller sehr am Herzen und ließ das nicht zu.
2.Ein paar Tage vor den Aufnahmen in der Moria zog sich Viggo beim Surfen ein blaues Auge zu. Deswegen durfte er anfangs nur von der Seite gefilmt werden.
3.Dominic Monachan ist gegen Wolle allergisch. Dies erschwerte die Dreharbeiten erheblich, denn er konnte sie nicht auf der Haut tragen und der Stoff löste bei ihm einen Niesreiz aus.
4.Von Elijah Wood und Sean Astin gibt es einige Aufnahmen, wo sie das berühmte Lembasbrot essen müssen, jedoch war dies steinhart und nicht gerade genießbar. Das Reden viel den Jungs also sehr schwer, aber Peter Jackson hatte einen ganz einfachen Trick. Sie sollten nach dem Abbeißen das Brot in der Wange hamstern und es erst dann runterschlucken wenn gerade der andere gefilmt wird.
5.Zu den Aufnahmen der Trilogie wurden viele Pferde benötigt. Einige Schauspieler haben zu ihren Pferden eine starke Beziehung aufgebaut und sie nach Drehschluss einfach gekauft, wie z.B. Viggo Mortensen.
6.Einige wissen, dass Elfen nie mit den Augenblinzeln. Dies wollte Jackson stark befolgen und alle Elben durften während den Dreharbeiten nicht blinzeln. s gibt nur eine Ausnahme und die ist am Ende der Trilogie als der Sieg über Mittelerde fest stand. Als Lichtblick der Fans und des Sieges sieht man Legolas blinzeln. 13
Mittelerde als Karte
Literaturverzeichnis
[1] Derain, Julien: ONE. In: Der Herr Der Ringe Collector-Heft, Nr.2, April 2004, Seite 8
2 Keynes, Milton: Merlin Stickers. In: Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs, Nr.3, 2004, Deckblatt innen
3 Bucher, Holger: M & F – Magic & Fantasy, Nr. 2, Dezember 2004, Seite 10/11
4 VHS, New Line Cinema: Der Herr der Ringe-Die Gefährten
5 VHS, New Line Cinema, Der Herr der Ringe – Die Zwei Türme
6 VHS, New Line Cinema, Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs
7 Derain, Julien: ONE. In: Der Herr der Ringe Collector – Heft, Nr. 2, April 2004, Seite 20,21
Bucher, Holger: M & F – Magic & Fantasy, Nr. 2, Dezember 2004, Seite 32 – 43
8 Derain, Julien: ONE. In: Der Herr der Ringe Collector – Heft, Nr. 2, April 2004, Seite 4,5
10 Bucher, Holger: M & F – Magic & Fantasy, Nr. 2, Dezember 2004, Seite 22-24
11 www.herr-der-ringe-film.de; 4. Februar 2005, 13 Uhr-15 Uhr
12 Derain, Julien: One. In: Der Herr der Ringe. Collector Heft, Nr.5, Dezember 2004, Seite 4,5
13 Derain, Julien: ONE. In: Der Herr Der Ringe Collector-Heft, Nr.2, April 2004, Seite 18,19,22,23
Derain, Julien: One. In: Der Herr der Ringe. Collector Heft, Nr.5, Dezember 2004, Seite 18,19,22-25
Bildnachweis: www.google.de, Eingabe: Untertitel, Stand: 5.Februar 2005, 13 – 18 Uhr
Index
A
AI-Schlachten-Simulations-Programm 24
Andy Serkis 18
Aragorn 13
Arwen 16
B
Bernard Hill 18
Billy Boyd 12
Bluescreen-Aufnahmen 24
Boromir 15
C
Camperdown Studios 25
Christopher Lee 17
Crew 23
D
David Wenham 17
Der Eine Ring 5
Die Gefährten 7
Dominic Monaghan 12
E
Einleitung 5
Elben 20
Elijah Wood 11
Elrond 16
Ents 20
Éomer 19
Éowyn 19
F
Faramir 17
Forced Perspective 24
Frodo 11, 23
G
Gandalf 13
Geheimnisse 27
Gimli 14
Gollum 18, 25
H
Hobbits 20
Hugo Weaving 16
I
Ian McKellen 13
J
J.R.R. Tolkien 5
John Rhys-Davies 14
K
Karl Urban 19
Karte 28
L
Legolas 14
Liv Tyler 16
M
Menschen 20
Merry 12
Miranda Otto 19
Motion-Capture-Datenanzug 25
Motion-Capturing-Verfahren 24
Motion-Control-Kameras 25
moving camera forced perspective 24
O
Orks 20
Orlando Bloom 14
P
Peter Jackson 5, 21, 22, 23, 27
Philippa Boyens 22
Pippin 12
R
Ringgeister 20
S
Sam 11
Saruman 17
Sean 11
Sean Bean 15
Spezialeffekte 24
T
Théoden 18
V
Viggo Mortensen 13
Völker 20
W
Weta 24
Wireframe-Skelett 25
Z
Zauberer 20
Zwerge 20

Gedicht: der Wind zieht seine Hosen an

Das Gedicht heißt „der Wind zieht seine Hosen an“ und wurde von Heinrich Heine, der von 1797 bis 1856 lebte, geschrieben. In diesem Gedicht beschreibt Heine einen stürmischen Tag am Meer.
Bei der Analyse des Gedichtes habe ich festgestellt, dass es aus 3 Strophen, zu je 4 Versen besteht. Die Satzanfänge beginnen immer groß und das gesamte Stück ist aus Kreuzreimen zusammengesetzt. Es sind viele Personifizierungen und Metaphern enthalten. In der ersten Strophe beginnt der Wind zu wehen und erzeugt Wellen. In der nächsten Strophe fängt es an, zu regnen und der Wind wird immer stärker. In der letzten Strophe beschreibt Heine, wie sich eine Möwe an einen Baum klammert und die Leute mit ihren Schreien warnt. Die Spannung steigt von Vers zu Vers und dieses Gedicht ist im Indikativ geschrieben.
Das Stück liest sich insgesamt sehr gut, da viele Reime vorhanden sind, man kann sich das auch alles gut vorstellen, weil viele sprachliche Mittel zum Einsatz kommen.

Rezension: Mitunter sogar lachen

„Geschichten, die das Leben schreibt“

Rezension über „Mitunter sogar lachen“ von Erich Fried,
erschienen im Mai 1999,
4. Auflage im Fischer Taschenbuchverlag GmbH, Frankfurt a. Main;
174 Seiten; Preis (damals) 14,90 DM

„Jede einzelne dieser Geschichten ist wahr, ein Tatsachenbericht.“ Dieser Satz von Erich Fried selbst im letzten Kapitel seiner Aufzeichnungen, beschreibt das Buch mit dem Untertitel „Erinnerungen“ ziemlich präzise.

Erich Fried, ein Gedichtschreiber, Übersetzer und auch Jude und Sozialist, hat sein Leben bzw. die für ihn wichtigen Lebensabschnitte, in einem Band zusammengefasst. Er erzählt in kurzen, manchmal auch längeren, Geschichten, wie sein Leben ab seiner Kindheit bis kurz vor seinem Tode (geb. 1921, gest. 1988) verlaufen ist. Mit diesem Buch lässt Fried uns, die Leser, an seinen Lebenserfahrungen teilhaben.

Fried hat seine Lebensgeschichte so anschaulich dargestellt, dass wir beim Lesen glauben selber dabei gewesen zu sein. Er schreibt so, dass man „Mitunter sogar lachen“ kann, aber auch einige Male über das Gesagte nachdenken muss. Das Lesen und Verstehen der Geschichten wird durch Frieds Gebrauch von einer Mischung aus einem leicht gehobenen und Alltagssprachstil vereinfacht.

Jeder, der dieses Buch liest, hat das Gefühl, Erich Fried erzählt manchmal mit einen kleinem Augenzwinkern, gerade wenn er über Politik schreibt. Teilweise überzieht Fried seine Aussagen, auch in seinen Gedichten, so, dass seine Meinung sehr deutlich, aber durch das Überzogene abgeschwächt wird und der Leser eventuell sogar schmunzeln muss, obwohl es „Ernst“ ist. Dies wird nicht deutlich an einigen Sätzen, sondern erst in der Gesamtheit der Geschichte bzw. des Gedichtes.

Erich Fried musste sich schon früh (mit 17) mit der damaligen politischen Situation auseinander setzen, als er als Jude aus Wien, seinem Geburtsort, nach London flüchten musste (1938).
Seine Eltern wurden damals von der Gestapo verhaftet und sein Vater später durch diese umgebracht. Auch seine geliebte Großmutter starb durch die Nazis.
Diese Erlebnisse haben Fried geprägt. Seine offene Kritik, die er oft an der Politik ausübte, hat ihn nicht selten in einen Konflikt mit der öffentlichen Meinung gebracht.

Natürlich erzählt Fried eben gerade diese Geschichten aus seinem Leben in seinen Aufzeichnungen. Aber er hat auch schöne Erinnerungen, z. B. an seine Großmutter, seine Kindheit oder seine Zeit in London aufgeschrieben.
Genau dieser Facettenreichtum, diese Abwechslung, zwischen Traurigem und Schönem aus seinem Leben (dass ein Mensch so viel erlebt hat, ist kaum zu glauben) machen es für uns so interessant dieses Buch, sein „Leben“, zu lesen. Keiner kann über Frieds Aufzeichnungen berichten, ohne über ihn selbst zu schreiben. Dieses Buch ist sein Leben und kein fiktiver Roman, genauso hat er es geschrieben, genauso hat er gelebt.

Es macht für jeden, der Erich Fried mag, einen großen Spaß sein „Leben“ zu lesen. Die Geschichten sind in seinen Aufzeichnungen nicht immer chronologisch und fortlaufend geordnet, deshalb kann der Leser selbst entscheiden, welchen Lebensabschnitt er als nächstes entdecken möchte.
Dieses Buch gehört unbedingt in das Regal eines jeden Fried-Fans. Aber auch Leser, die sich für die Zeit zwischen 1938 und 1945 interessieren und Liebhaber von einfach guter Literatur, müssen hierbei zugreifen.

Simone Noffke