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14. März 2010

Grüne Ferien in der Toskana

Die typische toskanische Landschaft ist eine Harmonie, die die Menschen mit der Natur vereint. Nur wenige können sich dem Charme der welligen Hügel, der fruchtbaren Ebenen und der mediterranen Küsten entziehen.

Sinnbild der toskanischen Idylle ist das Chianti-Gebiet zwischen Florenz und Siena und das Era Tal (Valdera) im pisaner Hinterland. Die Natur ist hier durch Weinberge, Olivenhaine, Zypressenreihen und vereinzelten, antiken Häusern gekennzeichnet. Sie alle vermitteln dem Besucher ein Gefühl der Balance und eleganter Schönheit. Die Toskana ist aber nicht nur sanft hügelig. Ein großer Teil von rund einer Million Hektar besteht aus Bergen mit  üppigen Wäldern wie zum Beispiel die Gegend des Casentino und des Monte Amiata, wo man sogar Skifahren kann. Schließlich bleibt noch das kristallklare Meer der Etruskerküste hinter Livorno und der Maremma in der Provinz von Grosseto. Nicht zu vergessen die Inselgruppe des toskanischen Archipels mit den Inseln Elba, Giglio, Giannutri, Montecristo, Capraia, Pianosa und Gorgona, die es verstehen, ihre Gäste mit einer atemberaubenden Landschaft zu überwältigen.

In den vielen Hotels, Villen, Landhäusern und Bed & Breakfast Pensionen erwartet die Touristen ein guter ländlicher und zugleich exklusiver und eleganter Service. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich in den letzten Jahren Pauschalreisen und Urlaube auf dem Bauernhof. Die oft alten Landvillen und Weingüter wurden mit sorgfältiger architektonischer Baukunst in komfortable Feriendomizile umstrukturiert, ohne dabei aber in den ursprünglich rustikalen Stil einzugreifen.

Die Toskanische Küche beruht auf einer alten und weisen Kochkunst, die ohne jegliche Raffinesse auskommt. Ihre Exzellenz ist überall anerkannt, so dass sie in vielen Fällen unter den ersten in der Welt gezählt wird.  Die schmackhaften Zutaten stammen überwiegend aus dem eigenen ländlichen Anbau der Restaurants. Tatsächlich ist der vorherrschende Charakter dieser Küche die Einfachheit, die nie durch Eile inspiriert ist. Sogar die klassische französische Küche, hat zu einem großen Teil ihre Wurzeln in der Toskana. Als Caterina de’Medici in den französischen Königshof einheiratete, nahm sie ihre Köche von Florenz mit nach Frankreich

Agathe Manetti
agathe@elib.org

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