Jobsuche? Gehen Sie Online!
7,8 % der deutschen erwerbsfähigen Bevölkerung war Ende des Jahres 2009 arbeitslos gemeldet, dies entspricht 3.276.000 Menschen. Grund genug, sich dem Thema einer effektiven Jobsuche zu widmen.
Neben dem Stellenmarkt der örtlichen Tageszeitungen und den Aushängen an Betrieben gewann in den letzten Jahren der Onlinestellenmarkt eine immer größere Bedeutung.
Große Anbieter sowie kleine spezialisierte Jobbörsen werben um die Jobsuchenden. Längst ist der Markt hierfür sehr unübersichtlich geworden. Die Suchstrategien sind jeweils unterschiedlich, so dass neben dem Angebot auch der persönliche Geschmack entscheiden wird, welcher Jobbörse man sich zuwendet. Man kann im Groben 2 Suchstrategien unterscheiden: Die “harte” Suche und die “weiche” Suche. Bei der harten Suche werden ausschließlich Stellen ausgeworfen, die zu 100% mit den eingegebenen Kriterien übereinstimmen. Dies hat den Vorteil, dass sämtliche angezeigte Jobangebote potentiell in Frage kommen. Der Nachteil besteht jedoch darin, dass Stellen, die nur geringfügig von der Vorgabe abweichen, nicht angezeigt werden. So ist es denkbar, dass die ideale Stelle nur 3 km außerhalb des angegeben Suchradius liegt und trotzdem nicht aufgelistet wird. Einen anderen Weg beschreiten z.B. Jobstairs oder die JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit. Diese nutzen die Suchengine ELISE des niederländischen Anbieters WCC und würden daher auch abweichende Stellen anbieten. Der Vorteil bei dieser Jobsuche liegt mit einer großen Auswahl an potentiellen Stellen klar auf der Hand, der Nachteil besteht darin, dass eine erheblich erhöhter Zeitaufwand bei der Sichtung der Stellen benötigt wird.
Da viele Arbeitgeber auf mehreren Jobbörsen ausschreiben, ist zu empfehlen, sich zur Jobsuche bei mehreren Anbietern mit unterschiedlichem Suchverhalten zu registrieren.
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