29. Juli 2009

Kreditkarten – Kreditkarten prepaid

Die Kreditkarten sind heutzutage aus unserer technologiebasierten Welt kaum noch wegzudenken. Ob Flugticket oder Buch, kaum ein Produkt kann im Internet ohne entsprechende Kreditkarte erworben werden.

Natürlich ist es sehr nützlich blitzschnell zu buchen, Geschenke zu kaufen oder sich ein Auto zu „renten“. Zack – Karte rein und schon kann es losgehen.

Doch welche Risiken das Geschäft mit Kreditkarten birgt ist im Moment des Vorteils kaum jemandem bewusst. Dies zeigt sich deutlich an Statistiken von Inkassobüros.

Das Geschäft mit Kreditkarten / Kreditkarten prepaid blüht und das trotz Finanzblase – Wirtschaftskrise und Bankenpleite.

Was sich dort im Makro abspielt, spielt sich beim Benutzer einer Kreditkarte / Kreditkarte prepaid im Mikro ab. Es wird etwas gekauft bzw. erworben und jemand drittes kommt primär dafür auf, sprich das Kreditinstitut. Sekundär muss natürlich der Kreditkarten Kunde das Defizit ausgleichen und dem Institut einen entsprechenden Betrag für die Dienstleistung des Leihens bezahlen.

Sicher steht in Zeit der Globalisierung Flexibilität ganz weit oben in der Skala für Ideale. Doch bedeuten Kreditkarten oder Kreditkarten prepaid auch Flexibilität – geht nicht eher etwas davon verloren?

Wie neulich „Die Zeit“ schrieb, bekommen Kinder statt 10 € Taschengeld mal eben Mamas, Papas oder schon Ihre eigene Karte. Es wird konsumiert und das Plastik bezahlt. Der Bezug zur Realität, zum Geld kann sich hier gar nicht entwickeln. Vielmehr wird von Besorgen als von Kaufen gesprochen. Beim kaufen benötige ich Geld, wohlmöglich selbst verdientes. Beim besorgen – dort benötigt man kein Geld – scheinbar kein Geld.

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